Recap

neusta marketing auf der think.beta 2019

„Stillstand ist Rückschritt“ – unter diesem Motto veranstaltete der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) die think.beta am 19. November – direkt vor der Tür – bei uns in Bremen. Über 20 Speaker und Speakerinnen wurden zu den Themen Digitalisierung in der Energiebranche, Mittelstand, digitale Ethik und Innovationskultur in Unternehmen erwartet. Keine Frage, dass sich auch die neusta marketing auf der Digitalkonfrenz umschaut, netzwerkt, zuhört und Digitaltrends aufspürt.

„Wer in Bremen Fehler macht, kann auswandern“

Der Tag startetet mit einem Panel zum Thema Mittelstand 4.0: Does Deutschland do Digital? Als Innovationsmanager und Vorstandsmitglied  bei der EWE berichtet Dr. Urban Keussen zum einen, dass es viel schwieriger sei auch mal Nein zu allen vermeintlich innovativen Ideen zu sagen als überall mitmischen zu wollen. Zum anderen sieht er aber noch Aufholbedarf im Mittelstand. Unternehmerin und Politikerin Lencke Steiner hingegen bricht eine Lanze für ebendiesen: Der Mittelstand sei schon viel weiter digitalisiert als angenommen.

Woran es aber noch hapere: „Wer in Bremen Fehler macht, kann auswandern.“ – eine Vermutung von Steiner. Es müsse mehr Zusammenarbeit und Offenheit zur Konkurrenz gelebt werden. Und auch Franziska Stubbemann, Gründungsmitglied von adoptr, ist der Meinung: Wenn sich Unternehmen vernetzen und zusammenarbeiten, haben alle gewonnen. Erkenntnisse und auch Fehler müssen geteilt werden, dann entstehen gute Projekte.

Den Panel gibt es hier von adoptr als Video zur Verfügung gestellt.

Im weiteren Lauf des Tages ging es auch um dieses Thema: Alte Erfolge, neues Denken: Wie werden alteingesessene Unternehmen zu digitalen Innovatoren?  Die Speaker waren sich einig: Lebenslanges Lernen muss gelebt werden. Zudem ist die Diversität der Mitarbeiter ein großer Punkt, der zu beachten sei: Diversität heißt auch, dass Führungskräfte sich den unterschiedlichen Denkweisen der Mitarbeiter bewusst sein müssen. Die Menschen sollen nicht austauschbar sein. Zudem muss alte Technologie mit neuer verbunden werden, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

Der Nachmittag: Innovation Sessions, digital Arbeiten auf dem Land und Nachhaltigkeit in der Digitalisierung

Nach dem Mittag folgten  drei unabhängig voneinander geführte Sessions:

1. Energie 4.0 – Digitalisierung der Energiebranche
2. Are you ready for DSGVO? – Do’s and Dont’s für den Datenschutz in der täglichen Praxis
3. Fireside-Chat Digital Leadership

So konnten sich die Teilnehmer  entscheiden, welches Thema für sie persönlich am spannendsten oder relevantesten ist. Ein gelungenes Konzept, um auch während einer eintägigen Konferenz viel Input für die Teilnehmer zu liefern!

Im Panel Smarte Region, geht das? Digital Arbeiten auf dem Land vs. Innovationshubs in den Zentren erzählte unter anderem CEO Christian Decker wie das in seiner Firma DESMA im Bremer Umland gehandhabt wird: Die Vielfalt sei auf dem Land zu finden, dort herrsche ein Vertrauensverhältnis während in den Städten eher Anonymität gelebt würde. Und alle sind sich einig: Durch die Möglichkeit der Digitalisierung, können Mitarbeiter zeitlich und örtlich flexibel sein und sind nicht mehr so abhängig von ihrem Standort.

Ebenso gibt die Digitalisierung Raum und Chancen für Vernetzung und Globalisierung, so Fridays for Future-Aktivistin Frederike Oberheim im Panel  Tech for Future – Warum Digitalisierung und Nachhaltigkeit zusammengehöre.

Fazit

Der fachliche Austausch, spannender Input und auch das nette Netzwerken in entspannter Atmosphäre haben diesen Tag rundum gelungen gemacht. Ob CEO, Politikerin oder Start-up Gründerin – in einem waren sich an diesem Tag alle einig: Es geht in der Digitalisierung vor allem um Zusammenarbeit. Ein offenes Miteinander führt zu den besten Ergebnisse im Gesamten und für den jeweils Einzelnen – zusammenwachsen dank Digitalisierung!

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